
Kennst du das Gefühl, wenn der Duft von frisch gebackenem Kuchen durch die Küche zieht und sofort Erinnerungen an gemütliche Nachmittage bei Oma wach werden? Der Regina Maria Cake ist so ein Rezept – ein echter Klassiker, der mit seiner Kombination aus zartem Vanillebiskuit, nussigem Walnussbiskuit und cremiger Schokoladenfüllung einfach unwiderstehlich ist. Und das Beste? Er ist gar nicht kompliziert zu backen und eignet sich perfekt, wenn du mal wieder einen besonderen Kuchen für Familie und Freunde zaubern möchtest.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich diesen Kuchen das erste Mal gebacken habe – die vielen Schichten, die cremige Füllung und die zarte Schokoladenglasur machen ihn zu einem echten Highlight auf jedem Kaffeetisch. Falls du also Lust auf einen Kuchen hast, der schnell geht, dabei aber richtig Eindruck macht, bist du hier genau richtig.
Why You’ll Love Regina Maria Cake
- Fast – Schon in unter zwei Stunden hast du deinen Kuchen fertig
- Easy – Die einzelnen Komponenten sind einfach zuzubereiten
- Giftable – Perfekt, wenn du jemanden mit einem selbstgemachten Kuchen überraschen willst
- Crowd-pleasing – Alle lieben die Kombination aus Nuss, Vanille und Schokolade
Ingredients
Für ein Backblech von ca. 25×35 cm brauchst du:
- Vanillebiskuit: 5 Eier, 100 g Mehl, 100 g Zucker, 20 ml Öl, eine Prise Salz, 1 Päckchen Vanillezucker – der luftige Vanillebiskuit bildet die Basis und sorgt für das zarte Aroma.
- Walnussbiskuit: 6 Eiweiß, 150 g gemahlene Walnüsse (nicht zu fein), 120 g Zucker, 40 g Weizenmehl, eine Prise Salz – nussig und aromatisch mit schönem Biss.
- Creme: 5-6 Eigelb, 180 g Zucker (am besten Puderzucker), 30 g Mehl, 40 g Kakaopulver, 1 TL Rumessenz, 300 g Butter oder Mascarpone – für die cremige, schokoladige Füllung.
- Glasur: 140 g Milchschokolade (oder 100 g Zartbitterschokolade), 100 ml Sahne – für den glänzenden Schokoladentraum oben drauf.
How to Make Regina Maria Cake
1. Die Creme vorbereiten
Trenne zuerst die Eier und behalte die Eigelbe für die Creme. Die Eiweiße benötigst du später für den Walnussbiskuit. Schlage die Eigelbe mit Zucker über einem Wasserbad, bis die Masse deutlich an Volumen gewinnt und der Zucker sich aufgelöst hat. Mische Kakaopulver mit Mehl und rühre es nach und nach unter die Eigelbmasse, bis die Creme puddingartig eindickt. Dann gib die Rumessenz hinzu. Zum Abkühlen stellst du die Schüssel in kaltes Wasser.
Schlage die Butter oder Mascarpone leicht auf und hebe die Kakao-Creme langsam unter, so dass die Füllung schön cremig und fest wird. Wenn du es gern süßer magst, kannst du noch etwas Puderzucker einrühren. Stelle die Creme kalt.
2. Vanillebiskuit backen
Jetzt geht es an den Vanillebiskuit. Trenne die Eier und schlage das Eiweiß mit einer Prise Salz schaumig. Gib nach und nach den Zucker dazu und schlage weiter, bis steife Spitzen entstehen. Vermische das Eigelb mit dem Öl und hebe es vorsichtig unter den Eischnee. Siebe das Mehl darüber und falte es behutsam unter den Teig.
Lege dein Backblech mit Backpapier aus, verteile den Teig gleichmäßig und backe den Biskuit bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) für 15–20 Minuten, bis er leicht goldbraun ist. Nach dem Backen abkühlen lassen und vorsichtig das Backpapier abziehen.
3. Walnussbiskuit backen
Für den Walnussbiskuit schlägst du das Eiweiß mit einer Prise Salz schaumig, gibst Zucker nach und nach hinzu und schlägst, bis ein glänzender, fester Eischnee entsteht. Vermische die gemahlenen Walnüsse mit dem Mehl und hebe sie vorsichtig unter den Eischnee.
Wieder ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Masse darauf verteilen und glatt streichen. Backe den Walnussbiskuit bei 175 °C für 15–20 Minuten, bis er goldbraun ist. Lass ihn auskühlen, aber ziehe das Backpapier nicht ab.
4. Den Kuchen zusammensetzen
Es gibt zwei Varianten, den Regina Maria Cake zu schichten. Meine Empfehlung ist die zweite, weil der Kuchen dadurch besonders saftig und schön hoch wird:
- Schneide den Vanillebiskuit horizontal in zwei gleichmäßige Schichten.
- Lege eine Vanilleschicht auf die Servierplatte und bestreiche sie mit der Hälfte der Creme.
- Lege den Walnussbiskuit (mit Backpapier nach oben) darauf und streiche die restliche Creme darauf.
- Zum Schluss die zweite Vanilleschicht als Deckel auflegen.
Tipp: Lass die Creme vor dem Zusammensetzen etwas bei Zimmertemperatur weich werden, so lässt sie sich besser verteilen.
5. Glasur vorbereiten und auftragen
Schmelze die Schokolade zusammen mit der Sahne über einem Wasserbad, bis eine glatte, glänzende Masse entsteht. Lass die Glasur etwas abkühlen, bevor du sie vorsichtig über den Kuchen gießt und mit einer Palette glattstreichst.
Falls du magst, kannst du zum Schluss noch gehackte Walnüsse oder weiße Schokolade darüber streuen – das sieht nicht nur hübsch aus, sondern gibt dem Kuchen einen zusätzlichen Crunch.
6. Kalt stellen und genießen
Dein Regina Maria Cake braucht jetzt mindestens einige Stunden im Kühlschrank, damit die Creme richtig fest wird und alle Aromen sich verbinden. Dann kannst du ihn in Stücke schneiden und den Moment mit deinen Liebsten genießen.
Substitutions & Additions
Falls du mal keine Walnüsse zur Hand hast, kannst du sie durch Haselnüsse oder Mandeln ersetzen – das ändert den Geschmack, aber die Konsistenz bleibt ähnlich wunderbar. Für die Creme kannst du auch statt Butter gerne Mascarpone verwenden, das macht sie besonders cremig und leicht.
Willst du dem Kuchen eine fruchtige Note geben, kannst du zwischen den Schichten etwas selbstgemachte Kirschmarmelade oder frische Beeren verteilen – das passt perfekt zur Schokolade. Wenn du gern experimentierst, schau dir doch auch mal meine Himbeer Mascarpone Schnitten an, die sind ähnlich aufgebaut und super lecker!
Tips for Success
- Die Eiweiße für den Walnussbiskuit unbedingt richtig steif schlagen, sonst wird der Teig zu kompakt.
- Beim Mischen des Vanillebiskuits vorsichtig falten, um die Luftigkeit zu erhalten.
- Die Creme gut abkühlen lassen und erst dann mit Butter oder Mascarpone verrühren, sonst gerinnt sie.
- Backpapier beim Walnussbiskuit erst beim Zusammensetzen entfernen, so bleibt der Kuchen stabil.
- Du kannst den Kuchen gut einen Tag vorher zubereiten – durchziehen lassen macht ihn sogar noch besser.
How to Store Regina Maria Cake
Dein Regina Maria Cake hält sich im Kühlschrank 3–4 Tage frisch. Am besten bewahrst du ihn abgedeckt oder in einer Kuchenbox auf, damit er keine fremden Gerüche annimmt. Wenn du ihn länger lagern möchtest, kannst du ihn auch einfrieren, am besten in einzelnen Stücken und gut verpackt. Sobald du ihn auftauen lässt, solltest du ihn innerhalb eines Tages verzehren, um die beste Frische zu genießen.
FAQs
Kann ich den Regina Maria Cake auch ohne Rumessenz machen?
Ja, du kannst die Rumessenz einfach weglassen oder durch Vanilleextrakt ersetzen. Der Kuchen schmeckt auch so sehr lecker!
Geht der Kuchen auch mit Dinkelmehl statt Weizenmehl?
Ja, du kannst Dinkelmehl verwenden, achte aber darauf, dass der Teig dann etwas mehr Flüssigkeit braucht und vorsichtig gemischt wird, damit er nicht zu fest wird.
Wie schneide ich den Vanillebiskuit am besten in zwei Schichten?
Am besten legst du den Biskuit auf ein sauberes Geschirrtuch und schneidest vorsichtig mit einem langen, gezackten Messer waagerecht durch den Kuchen. So bekommst du zwei gleichmäßige Schichten.
Kann ich die Glasur auch durch Kuvertüre ersetzen?
Ja, du kannst auch Kuvertüre verwenden, achte aber darauf, dass sie mit etwas Sahne oder Butter verflüssigt wird, damit die Glasur schön glänzt und sich gut verteilen lässt.
Wenn du Lust auf noch mehr köstliche Kuchenklassiker hast, solltest du unbedingt mal meinen Omas Streuselkuchen mit Vanillepudding ausprobieren – ein echter Familienliebling! Und für die perfekte Begleitung zum Kaffee empfehle ich dir meinen schnellen Nudelsalat mit Joghurt-Dressing, der auch bei Gästen immer super ankommt.
Viel Freude beim Nachbacken und Genießen! Wenn du deine Backkreationen teilen möchtest, folge mir gern auf Pinterest für viele weitere Inspirationen.

Regina Maria Cake
Ingredients
Equipment
Method
- Step 1: Die Creme vorbereiten: Eigelbe mit Zucker über einem Wasserbad schaumig schlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Kakaopulver und Mehl nach und nach einrühren, bis die Masse puddingartig eindickt. Rumessenz hinzufügen und die Schüssel in kaltes Wasser stellen zum Abkühlen. Butter oder Mascarpone aufschlagen und die Kakao-Creme langsam unterheben. Creme kalt stellen.
- Step 2: Vanillebiskuit backen: Eier trennen, Eiweiß mit Salz schaumig schlagen. Zucker nach und nach einrieseln lassen und weiterschlagen bis steife Spitzen entstehen. Eigelb mit Öl vermischen und unterheben. Mehl sieben und vorsichtig unterheben. Teig auf Backblech mit Backpapier verteilen. Bei 175 °C Ober-/Unterhitze 15–20 Minuten backen. Abkühlen lassen und Backpapier vorsichtig abziehen.
- Step 3: Walnussbiskuit backen: Eiweiß mit Salz schaumig schlagen, Zucker nach und nach einrieseln lassen und zu festem, glänzendem Eischnee schlagen. Gemahlene Walnüsse mit Mehl mischen und unterheben. Masse auf Backblech mit Backpapier glatt streichen. Bei 175 °C 15–20 Minuten backen, goldbraun werden lassen. Auskühlen lassen, Backpapier nicht entfernen.
- Step 4: Kuchen zusammensetzen (empfohlene Variante): Vanillebiskuit horizontal in zwei gleichmäßige Schichten schneiden. Erste Vanilleschicht auf Servierplatte legen, mit der Hälfte der Creme bestreichen. Walnussbiskuit (mit Backpapier nach oben) darauflegen und restliche Creme darauf verteilen. Zweite Vanilleschicht als Deckel auflegen.
- Step 5: Glasur vorbereiten: Schokolade mit Sahne über Wasserbad schmelzen, bis eine glatte, glänzende Masse entsteht. Etwas abkühlen lassen und vorsichtig über den Kuchen gießen. Mit Palette glattstreichen. Optional gehackte Walnüsse oder weiße Schokolade darüber streuen.
- Step 6: Kuchen mindestens einige Stunden kalt stellen, damit die Creme fest wird und die Aromen sich verbinden. Danach in Stücke schneiden und servieren.